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(15.03.2010, 16:31)
15 000 Osnabrücker können am Mittwoch in ihren Wohnungen bleiben. Die Bombe hat sich als Bauschutt entpuppt. Die geplante Evakuierung ist damit abgesagt. Wie die Stadt Osnabrück so eben mitgeteilt hat, hätten Grabungen und Messungen heute ergeben, dass es sich bei dem vermeintlichen Blindgänger in der Wissinger Straße um Schutt handele.  
 
@XXX_Redbull_XXX
Es gibt über 1000 Verdachts fälle in Osnabrück , teilweise liegen sie in bis zu 5 Meter tiefe oder sogar noch Tiefer.
Wenn es große mengen Schutt sind und auch dem entsprechend Metall usw drin ist wird das im Metallsuchgerät auch angezeigt.
Dann heißt es Vorsichtig graben den die Zünder sind auch nach 60 Jahren noch Funktionstüchtig ebenso der Sprengstoff.
Ganz heikel sind die Säurezünder, du kannst nicht los graben wie blöd den keiner weiß wie die Bombe liegt ob der Zünder verformt ist und vielleicht nicht entfernt werden kann.
Erst vor kurzem konnte eine Bombe auf dem Klushügel nicht entschärft werden und auch nicht ab transportiert werden.
Sie wurde an Ort und Stelle gesprengt.
Oktober 2009
Bombenentschärfung in Osnabrück - 5-Zentner-Bombe musste kontrolliert gesprengt werden
In Osnabrück ist in der Nacht zu Donnerstag eine 5-Zentner-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt worden. Der Blindgänger war am MIttwochvormittag am Klushügel bei Bauarbeiten entdeckt worden. Er lag mitten in einem Wohngebiet. Da die Bombe einen komplizierten Säurezünder hatte, konnte sie nicht transportiert werden. Auch eine Entschärfung gelang nicht, deshalb blieb nur die Sprengung. Dafür wurde der Fundort mit über 140 Tonnen Sand abgedeckt und der umliegende Bereich weiträumig evakuiert. Mehr als 10.000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. Die Räumung der Bombe verspätete sich erheblich, weil die Evakuierung länger dauerte, als geplant. Erst gegen 0.45 Uhr wurde die Bombe von Spezialisten gesprengt. Verletzt wurde niemand. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es an den direkt am Fundort stehenden Häusern nur zu leichten Schäden.
NR. 46 | 15.03.10 | 23:48
@Fay_Fee
Hier liegen nicht mehr als in anderen großen Städten allerdings wird hier in Osnabrück schon seid Jahren in zusammen Arbeit mit dem kampfmittel räumdienst aus Hannover zusammen Gearbeitet.
So gut das andere Städte sich hier informieren wie das hier abläuft mit Evakuierungen usw
NR. 47 | 15.03.10 | 23:58
zur info ein bericht von 2008
NRW-Innenminister Ingo Wolf besuchte die neue Zentrale des Kampfmittel-Räumdienstes in Düsseldorf. Allein im vergangenen Jahr fanden sich im Land noch 116 550 Granaten und 1589 Weltkriegsbomben.
Aus der Luft ist das Grauen in 3-D gut zu erkennen: Die Oberkasseler Brücke ist in den Rhein gestürzt, die Tonhalle schwer beschädigt, die Häuser in der Nähe haben keine Dächer mehr, ja manchem kann man in den Keller schauen. „Fachwerkhäuser”, sagt Rolf Vogelbacher, „da wurden sehr viele Brandbomben draufgeworfen”.
Was sein Bildschirm zeigt, ist natürlich Düsseldorf im Frühjahr '45, seit Jahrzehnten ist alles neu bebaut – nur alte Bomben muss man da weiter vermuten. Denn es hört und hört nicht auf: Der Kampfmittelräumdienst fand 2007 in Nordrhein-Westfalen 1589 Weltkriegsbomben mit 37 046 Kilogramm Sprengstoff, fand 86 Minen und 116 550 Granaten und Patronen.
Die Zahlen nannte Landesinnenminister Ingo Wolf (FDP) am Montag, als er im Düsseldorfer Norden die neue Zentrale des Räumdienstes für das Rheinland besuchte; die in Arnsberg für Westfalen und Lippe besuchte er im Sommerloch 2007. Eine zukunftsträchtige Investition, diese Zentrale für Vergangenheitsbewältigung, muss man leider sagen: Mit großer Konstanz werden in NRW jährlich noch immer zwischen 1200 und 1800 Bomben gefunden. „Wir sagen immer: Die letzte Bombe finden wir nie”, sagt Sprengmeister Wolfgang Schiefers. Im statistischen Mittel enttarnt sich eine pro Jahr in Deutschland selbst: Indem sie einfach explodiert, ein Problem von Korrosion und Alterung. „Die Bomben werden älter, aber nicht ungefährlicher”, sagt Schiefers. Bei Versuchen mit 5-Zentner-Bomben, die in zwei Metern Tiefe gezündet wurden, entstanden Krater von sechs Metern Tiefe und 13 Metern Durchmesser.
Allerdings hilft neue Technik dabei, dass sein Beruf nicht mehr so gefährlich ist wie früher. „Handentschärfung gibt es kaum noch”, sagt der 57-jährige Neusser. Freilich müssen die Männer die Raketenklemmen, die an ihrer Stelle die Zünder aus der Bombe ziehen, noch selbst an ihr anbringen; aber dann können sie aus sicherer Entfernung auf dem Laptop verfolgen, wie die Klemme arbeitet. Sicher auch noch in zehn Jahren, in 20, so sehr wurden die Städte hier bombardiert: Den 1589 NRW-Bombenfunden im letzten Jahr standen etwa in Niedersachsen ganze 38 gegenüber.
NR. 48 | 16.03.10 | 00:02
einer seits gut einer seits scheizze
ich meine das hättn die auch früher sargen könen
NR. 49 | 16.03.10 | 08:02
Ne konnten sie nicht der kampfmittelräumdienst was erst seid ein paar tage da und hat angefangen die stelle zu untersuchen.
Vor wurde die stelle von der stadt gesucht und eingeengt das Buddel selber machen dann die Profis.
Und die sind nun mal für ganz Niedersachsen zuständig und nicht nur für Osnabrück
NR. 50 | 16.03.10 | 11:26
Wenn ihr vielleicht auch mal die Quelle des Artikels lesen würdet dann wüsstet ihr zum Beispiel schon die wichtigsten Informationen die BelaFarinRod1971 auch hier in mühseliger Kleinstarbeit vorkaut.
Nochmal im Schnelldurchlauf:
- Bombe nicht explodiert.
- Bombe nach dem 2.WK bereits entschärft und NICHT dokumentiert.
- Loch mit Bauschutt aufgefüllt.
- Fotoaufnahme zeigt Krater einer nicht explodierten Bombe.
- Metallsuchgerät schlägt an.
- Warten auf Kampsmittelräumungsdienst damit die buddeln.
Versteht doch einfach, dass die Stadt da nicht buddeln darf wenn der Verdacht einer Bombe besteht.
Das muss der Kampfmittelräumungsdienst Hannover machen. Und die hatten die letzten Tage einfach genug zu tun und sind erst gestern angerückt und haben gleich mit dem buddeln angefangen.
NR. 51 | 16.03.10 | 12:25
Ich würde auch niemals als normaler Bauarbeiter irgendwo buddeln wo eine Bombe liegen könnte. Da kann eine noch so kleine Unachtsamkeit tödlich sein.
Allein schon deshalb weigert sich die Stadt auch irgendwas freizugraben.
Dafür gibts halt Fachleute und nun ja die kommen halt aus Hannover und sind eh dauernd ausgebucht (belegte Wochenenden für die nächsten Monate)
Freuen wir uns doch einfach mal, dass nix war.
Besser ein Mal gewarnt als ein Mal geknallt.
NR. 52 | 16.03.10 | 12:43
@BelaFarinRod1971
klar ist es besser und sinnvoll einmal mehr zu warnen und zu alamieren. doch muss man sich auch in die lage der arbeitgeber versetzten. wenn es ständig heißt ich muss dann und dann wech wegen ner bombenräumung und die dann sagen ist gut. weiß ich bescheidt kannst abhauen. und im nächsten moment komm ich wieder an und sag dem dann ja hmm war doch keine bombe kann also weiter arbeiten. bzw. doch zur arbeit kommen. und dass immer so hin und her geht. sagt der arbeitgeber auch irgendwann mal nein. und wenn das dann viele arbeitgeber machen, wer soll dann bitte schön noch evakuieren wenn alle helfer die das sonst machen nicht vonner arbeit freigestellt werden.
es wird von mal zu mal mehr. das wir vom thw angefordert werden. bei jeder bombenräumung in osna werden es mehr ortsverbände die alamiert werden. was passiert wenn all diese helfer plötzlich nicht mehr da sind, weil sie vom arbeitgeber nicht frei gestellt werden. es gäbe ein riesen kaos weil zu wenig helfer da sind um die evakuierung durchzuführen.
NR. 53 | 16.03.10 | 22:42
@Operater
Kalr gebe ich die auf der einen Seite recht doch anders ist es nicht möglich, die Stadt kann nur den Ort versuchen zu Ermitteln.
Buddeln darf und kann nur der Kampfmittelräumdienst der ist aber für ganz Niedersachsen zuständig.
Wenn die kommen und Buddeln muss dir Vorwarnstufe sein, es geht nicht das die erst Buddeln dann eine Bombe finden und erst dann alles anläuft und die Bombe mehrere Stunden so da liegt mit freigelegtem Zünder.
NR. 54 | 17.03.10 | 16:45